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Erdarbeiten für die Bodenplatte

  • 5. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 26. Juni

Ein gelber Bagger steht inmitten von Erdaufhäufungen auf einem Grundstück. Vorne rechts eine geschotterte Fläche, im Hintergrund Wiesen und Wälder
Aus der Wiese wurde ganz schnell eine fast überall mit Erdaushub bedeckte Baustelle

Die Erdarbeiten der Firma Enk & Horn für unser Haus starteten mit dem Abtragen der obersten, ca. 20 cm dicken Erdschicht des Bereiches, auf dem Haus, Garage und Einfahrt entstehen sollten. Dieser Mutterboden wurde hinten entlang des Schotterwegs aufgehäuft und soll später wieder rings um das Haus verteilt werden. Unsere zukünftige Einfahrt wird zunächst Teil des 8 x 10 Meter großen Kranstellplatzes auf der rechten Seite sein. Dieser Bereich war zu Beginn der Arbeiten bereits geschottert und mit dem Rüttler verdichtet worden.


Anschließend begann das Ausheben der Grube für das Schotterbett unter der Bodenplatte von Haus und Garage.



Ein gelber Bagger belädt einen weißen LKW mit Anhänger, die Baggerschaufel ist bis über die Landefläche ausgefahren und kippt den Schaufelinhalt, braune Erde, auf die Ladefläche.
Beladung des Sattelzugs mit Erdaushub

Um die Zeit bestmöglich auszunutzen, standen am nächsten Tag gleich zwei Sattelzüge bereit, um abwechselnd vom Bagger mit Aushub beladen zu werden und diesen dann zur Deponie ins knapp 14 km entfernte Hergenroth zu fahren. Entsprechend schnell wurde die Baugrube nun immer größer. Zum Feierabend waren beide LKW mit Anhänger jeweils sieben mal zur Deponie gefahren.



Blick auf die braune Erde der ausgehobenen Baugrube, im Hintergrund aufgehäufte braune Erde, links sieht man einen Teil des gelben Baggers, rechts am Rand der Grube grüne Wiese
Blick in die fertig ausgehobene Baugrube

Gegen Mittag des nächsten Tages war die Baugrube fertig ausgehoben. Am tiefsten Punkt, der hinteren Garagenecke, liegt die Sohle der Grube mehr als 2 Meter unter der ursprünglichen Geländehöhe. Insgesamt waren 21 Sattelzüge mit Aushub weggebracht worden.



Eine mit weißem Filterflies bedeckte Baugrube, am Rand des Flieses orangefarbene Drainagerohre
Geotextil und Drainagerohre
zwei Fotos nebeneinander: links Erde der Baugrubensohle mit darauf verlegtem metallenem Erdungsband, rechts Baugrube bedeckt mit weißem Geotextil, darauf Drainagerohre, bedeckt mit Schotter, darauf wieder Geotextil
Erdungsband und Drainagerohre "eingepackt"

In der Grube wurde jetzt rings um das spätere Haus das metallene Erdungsband für den Ringerder verlegt. Die Gesamtfläche von Haus und Garage wurde mit Geotextil, einem Filtervlies, bedeckt. Darauf kamen die außen entlanglaufenden Drainagerohre, die mit einer Schicht Schotter und dann nochmals mit Geotextil bedeckt wurden. Die grünen hochstehenden Rohre dienen zur eventuellen späteren Revision der Drainage.



Nun begann das Auffüllen der Baugrube mit dem Schotterbett für die Bodenplatte. Nachdem die ersten Schichten mit dem Rüttler bearbeitet worden waren, konnten die Sattelzüge problemlos in die Baugrube fahren und ihre Ladung direkt dort abkippen.



Ein roter LKW mit schwarzem Anhänger steht auf der Baustelle und kippt vom vorderen Teil des LKWs seitlich Schotter auf die Baustelle


Ein gelber Bagger steht am Rand der mit grauem Schotter verfüllten Baugrube, im Vordergrund grüne Wiese, im Hintergrund ebenfalls grüne Wiese, dahinter Waldlandschaft

Schon bald waren alle Abflussrohre für die Regenrinnen verlegt und die Baugrube bis auf die erforderliche Höhe mit Schotter (insgesamt mehr als 800 Tonnen!) aufgefüllt. Zwischendurch hat ein Geologe (leider zu Zeiten, an denen wir nicht vor Ort waren, deshalb gibt es keine Fotos davon) insgesamt 6 dynamische Plattendruckversuche durchgeführt. Zwei an der Basis der Frostschutzschicht, zwei bei 80 cm Aufbau und noch mal zwei auf der fertiggestellten Frostschutzschicht. Alle 6 Versuche bescheinigten mehr als die geforderte Verdichtungsqualität.



Blick in einen T-förmigen offenen Graben an der Baustelle, darin sind grüne Leitungsrohre verlegt. Im Vordergrund ragt ein grünes Rohr nach oben. Rechts und Links sieht man den grauen Aushub des Grabens. Dahinter verläuft die Straße. Rechts steht eine Baggerschaufel, links sieht man noch die Räder des Baggers
Verlegung der Abwasserleitungen für Regen- und Schmutzwasser bis zum Revisionsschacht

Im Anschluss wurde gleich noch einmal aufgegraben, und zwar entlang der Vorderseite von Haus und Garage sowie bis zu den Anschlüssen am Revisionsschacht. Eine dieser Leitungen ist für das Regenwasser und die andere ist für das Schmutzwasser. Alle Rohre wurden zunächst mit einem Bett aus feinem RCL-Sand umgeben, dann wurden die Gräben wieder mit Schotter verfüllt.



Blick auf die Baustelle - fast bildfüllend sieht man die nun glatte Oberfläche des eingebrachten Schotters, aus dem hier und da die Rohre für die Abwasserleitungen ragen. In der Mitte ist der Schotter etwas dunkler, das ist die sogenannte Sauberkeitsschicht unter der Bodenplatte des Hauses.
Die Erdarbeiten sind beendet!

Hier nun das fertige Ergebnis der Erdarbeiten. In der Mitte die Fläche des Hauses, auf der als letzte Schicht nun ein feiner Sand, die sogenannte Sauberkeitsschicht, aufgebracht ist. Dahinter, auf der Fläche der Garage, ist die Schotterschicht etwas höher, denn dort entfällt die Dämmung unter der Bodenplatte. Im Vordergrund sieht man, dass die Schotterfläche an dieser Seite des Hauses größer ist, damit die spätere Terrasse ebenfalls direkt eine feste Gründung hat.


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