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Grenzanzeige und Grobabsteckung

  • 1. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 17. Mai

Zwei Männer in orangefarbenen Jacken stehen auf einer Wiese, einer gräbt mit einer Schaufel, einer hält ein Vermessungsgerät
Das Vermessungsteam beim Freilegen des nördlichsten Grenzsteins unseres Grundstücks

Am 27. April 2026 kamen die Mitarbeiter des Vermessungsbüros Volk zum zweiten Mal zu unserem Baugrundstück. Diesmal ging zunächst um die sogenannte Grenzanzeige, d. h. die Sichtbarmachung der vier Grenzsteine an den Eckpunkten unseres Grundstücks, die durch die obere Erdschicht der Wiese verborgen waren. Dann folgte die Grobabsteckung aller Eckpunkte unseres geplanten Hauses und der Garage. Für beide Aufgaben wurden die jeweiligen Punkte mit einem GNSS Roverstab gemessen und über die auf dem Tablet des Stabs installierte Software mit einem Korreturdatendienst verifiziert, wodurch eine extrem hohe Genauigkeit erzielt wird. Für die Grenzsteine wurde anschließend die obere Erdschicht entfernt, der Stein freigelegt und mit einem Pfahl markiert.


Eine Wiese mit aufgegrabener Stelle, darin ein Grenzstein und ein Markierungspflock, beide blau angesprüht
Hier der westliche Grenzstein mit nun blau markierter Oberfläche und blauem Markierungspflock

Nachdem alle vier Grenzsteine gefunden und mit blau angesprühten Pflöcken markiert waren, ging es mit der Ausmessung der einzelnen Eckpunkte des Hauses weiter. Diese wurden ebenfalls mit eingeschlagenen Pflöcken markiert, welche im Nachgang alle rot angesprüht wurden.


Zwei Männer mit Vermessungsgerät auf einer Wiese, einer hockt, bereit einen Pfahl einzuschlagen, einer steht und hält das Vermessungsgerät, den Roverstab
Ausmessen und Markieren eines Hauseckpunktes

Ein Mann in orangefarbener Jacke auf einer Wiese. Es ist der Vermesser; er sprüht die zuvor eingeschlagenen Markierungspflöcke rot an
Nachdem alle Hauseckpunkte markiert waren, wurden die Pflöcke rot angesprüht

Nun folgten noch verschiedene Tachymeter-Messungen, sowohl mit den Grenzpunkten unseres Grundstücks, als auch mit unveränderlichen Punkten (zwei Kanaldeckel an unterschiedlichen Seiten) außerhalb unseres Grundstücks.


Ein Mann in orangefarbener Jacke an einem Vermessungsgerät, einem Tachymeter auf hohem Stativ. Im Hintergrund die grüne Wiese, die er gerade vermisst.
Vermesser beim Vermessen mit dem Tachymeter

Blick über eine grüne Wiese zum Waldrand. In einiger Entfernung steht ein Mann mit Vermessungsgerät. Rechts auf der Wiese sieht man einzelne rote Vermessungspflöcke
Vermesser mit dem Präzisionsprisma am westlichsten Punkt unseres Grundstücks

An der nahegelegenen Straßenlaterne wurde schließlich noch die genaue Höhe der Oberfläche unserer Bodenplatte markiert. Der Laser des Tachymeter projizierte hier einen roten Punkt auf das Metall, der dann zur Spitze des in Schwarz gezeichneten Dreiecks wurde. Dieser Höhenpunkt dient als Referenz für die GPS-Geräte der Erd- und Bodenplattenbauer, so dass sie die unterschiedlichen Höhen auf der Baustelle genau bestimmen können. Wir hätten nie gedacht, dass die Oberkante unserer Bodenplatte hier am Standort der Laterne so weit über der Straßenebene liegen würde!


Ein Mann markiert mit einem Stift einen Punkt auf dem Stab einer Straßenlaterne.
Höhenmarkierung der Oberkante Bodenplatte an der nahegelegenen Straßenlaterne

Damit war die Arbeit der Vermesser für heute getan. Nach Abschluss der Erdarbeiten werden sie wiederkommen und die Feinabsteckung für die Bodenplatte vornehmen.


Blick über eine grüne Wiese zum Waldrand. Über die Wiese im Vordergrund sind viele rote und zwei blauen Markierungspflöcke verteilt
Suchbild mit Pflöcken: dieses Foto zeigt fast alle heute markierten Punkte.

Das letzte Foto des Tages zeigt fast alle heute markierten Punkte mit Ausnahme des südlichen Eckpunktes (links außerhalb des Bildes) und des westlichen Eckpunktes (sitzt tiefer in der Erde als die anderen und ist daher aus dieser Entfernung nicht sichtbar).


Funfact am Rande: in einiger Entfernung drüben auf der Wiese vor den Bäumen war ein Fuchs eine Weile auf Mäusejagd und ließ sich von unserer Anwesenheit gar nicht stören - ich hoffe sehr, dass das so bleibt und wir später von unserem Haus aus viele Wildtiere beobachten können!

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