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Fußbodenheizung, Außenputz und Estrich

19. Aug.
3 Min. Lesezeit
Blick auf den Boden eines Raums im Obergeschoss. Die hintere Hälfte des Bodens ist bereits mit der Tackerplatte bedeckt. Diese hat eine silberne Deckfolie. Im Vordegrund sieht man ein Pack Tackerfolie mit der hellen Unterseite und rechts der silbernen Oberseite, die ein Mitarbeiter der Heizungsbaufirma hält. Von ihm sieht man nur Hände, Beine und Füße. Im Hintergrund die hellgrauen Wände, darin rechts und in der Mitte jeweils ein Fenster, durch die man auf Wiesen und Wälder blickt.
Tackerplatte als unterste Schicht der Fußbodenheizung

Am 10.08.2026 ging es mit der Fußbodenheizung weiter. Zunächst verlegten die Mitarbeiter der Firma Thomas Neeb Meisterbetrieb überall im Haus Tackerplatten auf der letzte Woche vom Estrichleger erstellten Dämmung und klebten die Stöße zu den Wänden ab. Diese aus EPS-Hartschaum bestehenden Tackerplatten dienen zum einen der Wärme- und Trittschalldämmung, zum anderen werden auf ihre obere Schicht, die reißfeste Rasterfolie, anschließend die Heizungsrohre befestigt.


Blick ins Obergeschoss-Bad. Der Boden ist nun vollständig mit der Tackerplatte mit silberner Oberfläche bedeckt. Rechts sieht man die Installationswand an Waschtisch (vorne, halbhoch) und Dusche (hinten, raumhoch mit zwei Aussparungen für Duschnischen). Auf der linken Seite sieht man die halbhohe Installationswand für WC und Bidet. Alle Wände sind mit hellgrauen Gipskartonplatten bedeckt. Der Platz der Dusche (hinten rechts) ist mit braunen OSB-Platten abgetrennt, da hier kein Estrich hineinkommen wird. In der Wand gegenüger sieht man ein Fenster.
OG-Bad mit fertiger Tackerplatte


Blick auf den Boden eines Raumes im Erdgeschoss. Auf der silberfarbenen Oberfläche der Tackerplatten sind nun in vielen Schlangenlinien weiße Rohre der Fußbodenheizung verlegt, die mit blauen Tackerklammern an der Oberfläche der Tackerplatte befestigt sind. In den Wänden geradeaus zwei bodentiefe Fenster und rechts eine geöffnete Hebe-Schiebetür.
fertig verlegte Heizungsrohre im EG

Hier sieht man die mit Kunststoff-Tackernadeln an der Rasterfolie befestigten weißen Rohre der Fußbodenheizung. Das auf der Folie aufgedruckte Karo-Raster dient als Maßstab für den Rohrabstand, der aber auch je nach Raumzweck mal etwas dichter, mal etwas weiter gewählt wurde. Insgesamt dauerten diese Arbeiten drei Tage.



Blick auf die Westecke des Hauses. Auf der nach Südwest zeigenden Loggia im Obergeschoss sind vier Männer dabei, den Außenputz aufzutragen. Die übrige Südwestseite rechts davon und darunter ist bereits verputzt, die Nordwestseite links ist noch nicht verputzt. Rings um das Haus sieht man das Gerüst, dahinter Wiese, am Horizoint Bäume und Büsche, darüber strahlend blauer Himmel.
Verputzer an der Südwestseite des Hauses

Zeitgleich (Dienstag + Mittwoch) brachten draußen am Haus die Mitarbeiter der von Isowoodhaus Holz & Raum beauftragten Firma Tanriverdi aus Wetzlar den Außenputz auf die Fassade auf. Das Foto oben zeigt die fast fertig verputzte Südwestseite des Hauses. Die Männer waren hier gerade dabei, die Wände an der Loggia zu verputzen. Auf dem Foto unten sieht man dort an der rechten Wand, unterhalb der Füße des auf dem Gerüst sitzenden Mannes, auch den Farbunterschied zwischen Armierung (unten) und fertigem Putz (oben). Bei der momentan sehr intensiven Sonneneinstrahlung warf das Gerüst leider immer irgendwo Schatten auf die Fassade.


Blick auf die nach Südwest zeigende Loggia im Obergeschoss des Hauses. Hier sind vier Männer dabei, den Außenputz aufzutragen. Die übrige Südwestseite rechts davon und darunter ist bereits verputzt, die Nordwestseite links ist noch nicht verputzt. An der rechten Wand der Loggia, unterhalb der Füße des auf dem Gerüst sitzenden Mannes, sieht man den Farbunterschied zwischen der Armierung (unten, dunkler) und dem fertigen Putz (darüber, weiß). Rings um das Haus sieht man das Gerüst, dahinter strahlend blauer Himmel.
Verputzer an der Loggia

Blick auf die Nordwestseite des Hauses, links daneben die niedrigere Garage. Beides ist von einem Gerüst umgeben. Die Wände sind jetzt alle verputzt. Die intensive Sonne wirft die Schatten der Gerüstteile auf die Wände, die daher an diesen Stellen nicht so weiß erscheinen wie ganz oben ohne Schatten. Im Vordergrund Wiese und braune Erdhügel, im Hintergrund blauer Himmel.
Fertig verputzte Nordwestseite des Hauses mit Schattenwurf vom Gerüst

Auf dem Foto oben sieht man deutlich, dass die fertig verputzen Wände ganz oben weißer scheinen als ab der Höhe, von der aus die Sonne den Schatten der oberen Plattform des Gerüsts darauf wirft. Wahrscheinlich müssen wir bis zum Abbau des Gerüsts warten, um die Fassade tatsächlich einheitlich weiß zu sehen.



Blick auf die Fläche zwischen Haus und Straße. Hier steht in der Mitte eine silberfarbene Maschine, ein Estrichmischer. Vor dem Mischer ein gräuliches Fass, das über einen roten Schlauch mit Wasser befüllt wird. Rechts daneben steht ein Transporter mit geöffneten Hintertüren, noch weiter rechts im Hintergrund ein orangefarbener Abfallcontainer und eine blau-weiße Dixi-Baustellentoilette. Im Vordergrund rechts eine Aufhäufung von gelblich-braunem Sand, vorne in der Mitte leere Zementsäcke und vorne links eine Palette mit weiteren Zementsäcken, dahinter gelagerte Holzstangen. Im Hintergrund Wiese mit gelbem gras, einige grüne Bäume und darüber strahlend blauer Himmel.
Estrichmischer in der Einfahrt

Am Freitag, dem 14.08.26 verlegten die Mitarbeiter der von Isowoodhaus Holz & Raum beauftragten Firma Arslan Bau schließlich den Estrich in unserem Haus. Donnerstags waren drei Paletten mit Portlandkalksteinzement (eine davon ganz links im Bild) und an diesem Freitagmorgen ein "Berg" Sand angeliefert worden, aus denen die Maschine in der Bildmitte - ein Estrichmischer - unter Beigabe von Wasser den dickflüssigen schweren Zement-Estrich herstellte, der dann über einen dicken Schlauch ins Haus und darin in die verschiedenen Räume gelenkt wurde.




Blick in die Garage, in der zwei Mitarbeiter der Estrichfirma hellgrüne Dämmplatten verlegen.  Ringsum die mit hellgrauen Gipskartonplatten verkleideten Wände, ganz hinten das helle Rechteck der Öffnung für die noch fehlende Garagen-Hintertür. Vorne liegt ein grau-weißes Stück anderen Dämmmaterials auf den bereits verlegten grünen Dämmplatten.
Dämmung des Garagenbodens

Parallel wurde der Boden der Garage mit Styrodur gedämmt. Auch dieses Material wies wieder den praktischen Versatz an den Außenseiten auf, wodurch einfaches Aneinanderlegen eine fugenlose Fläche ergab. Der Estrich in der Garage wird im vorderen, breiten Teil ein leichtes Gefälle nach vorne zum Tor erhalten, damit Wasser, das regennasse oder schneebedeckte Autos hineinbringen, nicht auf dem Boden stehenbleibt, sondern nach vorne abläuft.



Blick vom umlaufenden Gerüst aus auf den Boden eines Raums im Obergeschoss, auf dem nun bereits der Estrich verteilt und gerüttelt worden ist. Die Maschine zum Rütteln steht links der Bildmitte vor dem helleren Rechteck des Flurs. Rechts und links sieht man am Bildrand die Flügel des geöffneten Fensters.
Estrichverlegung im OG

Die Männer hatten mit der Verlegung des Estrichs im Obergeschoss in den am weitesten vom Treppenhaus entfernt gelegenen Räumen begonnen, arbeiteten sich langsam dorthin zurück und würden dann genau so im Erdgeschoss vorgehen, um schließlich an der Haustür zu enden. Da wir nun (und für die nächsten drei Tage) nicht mehr ins Haus hineindurften, entstand das Foto oben, das den derzeitigen Arbeitsstand im OG zeigt, durch ein offenes Fenster vom Gerüst aus.


Blick auf den Boden der Garage, der nun auch mit mittelgrauem Estrich bedeckt ist. Im Hintergrund die helle Öffnung der noch nicht vorhandenen Garagen-Hintertür, im Vordergrund am Boden ein Holzbalken, hier wird später das Garagentor eingebaut werden.
Verlegter Estrich in der Garage

Hier noch ein Blick auf den Garagenestrich nach Abschluss aller Estricharbeiten.


Vom fünften Tag nach Estrichlegung an würden wir gemäß dem über Isowoodhaus Holz & Raum von der Estrichfirma erhaltenen "Infoblatt Estrich" nun einmal täglich alle Türen und Fenster für 15 Minuten öffnen und kräftig stoßlüften, damit alle Luft im Haus einmal ausgetauscht wird. Anschließend würde bis zum nächsten Tag alles wieder geschlossen bleiben. Nach zwei Wochen könnten dann pro Geschoss 1-2 Fenster gekippt geöffnet bleiben, so dass ein leichter Luftzug durchs Haus geht. Es darf aber kein Durchzug entstehen. Das Stoßlüften würden wir dann bis zum Ende des Trocknungsprozesses (voraussichtlich bis 6. September) weiterhin durchführen.

1 Kommentar


Daria Roth
Daria Roth
19. Aug.

Wow! Es geht voran!

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