Fußbodenheizung, Außenputz und Estrich

Am 10.08.2026 ging es mit der Fußbodenheizung weiter. Zunächst verlegten die Mitarbeiter der Firma Thomas Neeb Meisterbetrieb überall im Haus Tackerplatten auf der letzte Woche vom Estrichleger erstellten Dämmung und klebten die Stöße zu den Wänden ab. Diese aus EPS-Hartschaum bestehenden Tackerplatten dienen zum einen der Wärme- und Trittschalldämmung, zum anderen werden auf ihre obere Schicht, die reißfeste Rasterfolie, anschließend die Heizungsrohre befestigt.


Hier sieht man die mit Kunststoff-Tackernadeln an der Rasterfolie befestigten weißen Rohre der Fußbodenheizung. Das auf der Folie aufgedruckte Karo-Raster dient als Maßstab für den Rohrabstand, der aber auch je nach Raumzweck mal etwas dichter, mal etwas weiter gewählt wurde. Insgesamt dauerten diese Arbeiten drei Tage.

Zeitgleich (Dienstag + Mittwoch) brachten draußen am Haus die Mitarbeiter der von Isowoodhaus Holz & Raum beauftragten Firma Tanriverdi aus Wetzlar den Außenputz auf die Fassade auf. Das Foto oben zeigt die fast fertig verputzte Südwestseite des Hauses. Die Männer waren hier gerade dabei, die Wände an der Loggia zu verputzen. Auf dem Foto unten sieht man dort an der rechten Wand, unterhalb der Füße des auf dem Gerüst sitzenden Mannes, auch den Farbunterschied zwischen Armierung (unten) und fertigem Putz (oben). Bei der momentan sehr intensiven Sonneneinstrahlung warf das Gerüst leider immer irgendwo Schatten auf die Fassade.


Auf dem Foto oben sieht man deutlich, dass die fertig verputzen Wände ganz oben weißer scheinen als ab der Höhe, von der aus die Sonne den Schatten der oberen Plattform des Gerüsts darauf wirft. Wahrscheinlich müssen wir bis zum Abbau des Gerüsts warten, um die Fassade tatsächlich einheitlich weiß zu sehen.

Am Freitag, dem 14.08.26 verlegten die Mitarbeiter der von Isowoodhaus Holz & Raum beauftragten Firma Arslan Bau schließlich den Estrich in unserem Haus. Donnerstags waren drei Paletten mit Portlandkalksteinzement (eine davon ganz links im Bild) und an diesem Freitagmorgen ein "Berg" Sand angeliefert worden, aus denen die Maschine in der Bildmitte - ein Estrichmischer - unter Beigabe von Wasser den dickflüssigen schweren Zement-Estrich herstellte, der dann über einen dicken Schlauch ins Haus und darin in die verschiedenen Räume gelenkt wurde.

Parallel wurde der Boden der Garage mit Styrodur gedämmt. Auch dieses Material wies wieder den praktischen Versatz an den Außenseiten auf, wodurch einfaches Aneinanderlegen eine fugenlose Fläche ergab. Der Estrich in der Garage wird im vorderen, breiten Teil ein leichtes Gefälle nach vorne zum Tor erhalten, damit Wasser, das regennasse oder schneebedeckte Autos hineinbringen, nicht auf dem Boden stehenbleibt, sondern nach vorne abläuft.

Die Männer hatten mit der Verlegung des Estrichs im Obergeschoss in den am weitesten vom Treppenhaus entfernt gelegenen Räumen begonnen, arbeiteten sich langsam dorthin zurück und würden dann genau so im Erdgeschoss vorgehen, um schließlich an der Haustür zu enden. Da wir nun (und für die nächsten drei Tage) nicht mehr ins Haus hineindurften, entstand das Foto oben, das den derzeitigen Arbeitsstand im OG zeigt, durch ein offenes Fenster vom Gerüst aus.

Hier noch ein Blick auf den Garagenestrich nach Abschluss aller Estricharbeiten.
Vom fünften Tag nach Estrichlegung an würden wir gemäß dem über Isowoodhaus Holz & Raum von der Estrichfirma erhaltenen "Infoblatt Estrich" nun einmal täglich alle Türen und Fenster für 15 Minuten öffnen und kräftig stoßlüften, damit alle Luft im Haus einmal ausgetauscht wird. Anschließend würde bis zum nächsten Tag alles wieder geschlossen bleiben. Nach zwei Wochen könnten dann pro Geschoss 1-2 Fenster gekippt geöffnet bleiben, so dass ein leichter Luftzug durchs Haus geht. Es darf aber kein Durchzug entstehen. Das Stoßlüften würden wir dann bis zum Ende des Trocknungsprozesses (voraussichtlich bis 6. September) weiterhin durchführen.



Wow! Es geht voran!